Stress & Diabetes, beides funktioniert nicht


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Verfasst am: 09. 01. 2013 [14:15]
Manuel Empl
Manuel Empl
Dabei seit: 22.02.2012
Beiträge: 3
Da meine inneres Gleichgewicht dabei vollkommen aus den Bahnen gleitet, habe ich mal nachgeschlagen & siehe da ->


Stress und Blutzuckerspiegel

Zwei Arten von Belastung können sich auf den Blutzuckerspiegel auswirken:

Körperliche Belastungen
Psychische oder seelische Belastungen

Jede Belastung hat andere Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Körperliche Belastungen führen im Allgemeinen dazu, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt.

Zu körperlichen Belastungen gehören:

Krankheiten, z.B. Fieber
Operationen
Verletzungen

Psychische oder seelische Belastungen können unterschiedliche Auswirkungen haben, je nachdem, welcher ob Sie unter einem Typ-1-Diabetes oder unter einem Typ-2-Diabetes leiden:

Typ-1-Diabetes: seelische Belastungen können zu einem Anstieg, aber auch zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen.
Typ-2-Diabetes: seelische Belastungen führen im Allgemeinen zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Belastungen können sich auch indirekt auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken. So führt Stress möglicherweise dazu, dass Sie Ihr Diabetesprogramm nicht mit der Regelmäßigkeit einhalten, die erforderlich ist, um Ihren Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten. Wenn Sie sich einmal „so richtig gestresst” fühlen, kann nämlich Folgendes passieren:

Sie bewegen sich mehr oder weniger als sonst
Sie essen mehr oder weniger als sonst
Sie essen weniger gesunde Nahrungsmittel
Sie kontrollieren Ihren Blutzuckerspiegel nicht so oft, wie Sie sollten
Sie vergessen, Ihre Diabetesmedikamente einzunehmen bzw. Ihre Insulininjektionen vorzunehmen (oder Sie tun dies nicht zum richtigen Zeitpunkt)

Seelische Belastungen können sich auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken

Stellen Sie anhand Ihres Tagebuchs fest, wie sich seelische Belastungen auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie unter einem Typ-2-Diabetes leiden. Einige Typ-2-Diabetiker sind nämlich ganz besonders empfänglich für Stress. So kann Stress dazu führen, dass besonders viel Stresshormone ausgeschüttet werden, was wiederum den Blutzucker in die Höhe treibt. Um herauszufinden, ob Ihr Blutzuckerspiegel durch seelische Belastungen beeinflusst wird, tun Sie Folgendes:

Bewerten Sie den Grad der seelischen Belastung auf einer Skala von 1 bis 10, wobei die 1 für den geringsten Grad an Belastung steht und die 10 für den höchsten Grad an Belastung. Halten Sie den Grad der seelischen Belastungen in Ihrem Tagebuch fest.
Messen Sie zu Hause Ihren Blutzuckerspiegel mit Hilfe eines Blutzuckermessgeräts und notieren Sie die Werte.
Überprüfen Sie nach ein oder zwei Wochen die Ergebnisse und finden Sie heraus, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Grad der seelischen Belastung und Ihrem Blutzuckerspiegel gibt.

Vermeiden Sie seelische Belastungen

Seelische Belastungen zu vermeiden, ist keine leichte Aufgabe. Dennoch kann sie bewältigt werden.

Lernen Sie, auch in belastenden Situationen zu entspannen. Hilfreich sind hier z.B. Tiefenatmung oder andere Entspannungstechniken, die in Entspannungskursen vermittelt werden.
Überprüfen Sie Ihren Terminkalender und fragen Sie sich, was Sie ändern können, um sich selbst zu entlasten.
Treiben Sie regelmäßig Sport. Sport hat sich zur Vermeidung von Stress ganz hervorragend bewährt.

Quelle: http://www.glucerna.net/de/monitoring_more_blood_glucose.jsp